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Geschrieben von: Michael Herczog
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Dienstag, 25. August 2009 um 16:18 Uhr |
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Die Feuerwehr gegen Wespen, Bienen und Hornissen In den letzten Wochen klingelt das Telefon bei den Feuerwehren wieder häufiger. Besorgte Menschen haben in Haus oder Garten ein Wespennest entdeckt und möchten es schnellstens wieder los werden. So mancher Anrufer hat die gelbschwarzen Insekten noch vom letzten Jahr in schlechter Erinnerung, als die Tiere am Kaffeetisch im Freien an der Obsttorte naschten. Die Fachleute vom Naturschutzbund können meist Entwarnung geben: Viele Wespenarten verhalten sich friedlich und naschen nicht am Pflaumenkuchen.
Oftmals sind sie schon an ihrem Nestbau zu erkennen. So nistet beispielsweise die nicht lästige Sächsische Wespe in kleinen, freihängenden, kugeligen Nestern am Gebäude oder unter Dachbalken. Papiernester in Sträuchern stammen von der Mittleren Wespe, die Ihre Larven ausschließlich mit Fleisch in Form von Fliegen, Mücken und Raupen ernährt. Auch die Hornisse, unsere größte Faltenwespe, ist harmloser als manche Honigbiene. Ihre Stiche sind nicht gefährlicher als die Stiche von Wespen, Hummeln oder Honigbienen. Hornissen bauen große, kugelige Nester, bevorzugt in Baumhöhlen oder auch Vogelnistkästen. Das emsige Treiben der Wespen hat im Herbst jedoch ein Ende. Bei allen Wespenarten sterben sämtliche Tiere bis auf die jungen Königinnen ab. Die Königinnen verlassen das Wespennest und überwintern an einem geschützten Ort. Im nächsten Frühjahr beginnen die Königinnen mit dem Nestbau an einer anderen Stelle. Das alte Nest wird nicht wieder bezogen. Es kann daher gefahrlos entfernt werden. Zu beachten bei einem vorhandenem Nest
Erschütterungen und Störungen sollten im Abstand von zwei bis drei Metern vom Nestbereich vermieden werden. Ein Bodennest kann durch einen kleinen Zaun oder sonstige Absicherung im Radius von drei Metern gesichert werden. Nicht mit Gegenständen in möglichen Einfluglöchern stochern und keine Wasserschläuche auf das Nest richten. Manche Menschen versuchen Wespennester am Haus zuzumauern. Oft beißen die eingemauerten Wespen sich dann zu den Innenräumen durch. Auch sollte man vermeiden die Flugbahn zum Einschlupfloch zu verstellen oder hektisch nach den Tieren zu schlagen. Bei Gefahr im Verzug
Sollten Wespenvölker unaufschiebbaren Arbeiten im Wege sein oder ist ein Nest so ungünstig platziert, dass Menschen gefährdet sind, können die unten aufgeführten Kontaktpersonen unserer Feuerwehr weiterhelfen und einen Termin vereinbaren. Mit der speziellen Ausrüstung, die wir besitzen, ist es uns möglich die Tiere sicher zu entfernen.
Kontaktpersonen: 1) Gruppenkommandant: HBM Hirschberg Klaus 0650/926 55 46 2) Kommandant: HBI Bauer Sieghard 0664/814 28 26 Hier nun einige Tipps von uns, wie man „naschhafte“ Wespen abwehren kann: - Süße Speisen und Getränke nicht unbedeckt im Freien stehen lassen sondern durch Netze oder Abdeckhauben schützen.
Nicht aus offenen Flaschen trinken und Strohhalme benutzen. Wo Fallobst am Boden liegt, nicht barfuß laufen. Abfallbehälter verschlossen halten. Fenster mit Fliegengitter und Türen mit geeigneten Vorhängen versperren Wespen den Zugang zur Wohnung.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Juli 2010 um 10:22 Uhr |