Bienen, Hornissen & Wespen

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kappern werden jährlich zu dutzenden Einsätzen zum Thema "Bienen, Wespen und Hornissen" gerufen. Vor allem in den Sommermonaten klingelt das Telefon der Feuerwehr wieder häufiger. Besorgte Bürger haben in Haus oder Garten ein Nest entdeckt und möchten dies schnellstmöglich wieder los werden. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Informationen und Tipps zum Umgang mit den kleinen Mitbewohnern geben.



Wissenswertes über Bienen, Hornissen und Wespen: 


Die Biene - Das wohl kleinste Haustier der Welt: 

Die Honigbiene ist in unserem Raum am weitesten verbreitet. Im Gegensatz zur Wespe ist die Biene plumper gebaut. Auch in der Luft ist sie deutlich gemütlicher unterwegs als im Vergleich eine Wespe. Dennoch sollte die kleine Honigbiene nicht unterschätzt werden. Wie auch die Wespe oder Hornisse besitzt auch die Biene einen Giftstachel, den Sie zur Verteidigung einsetzt. Bei einem Stich bleibt der Stachel in der Haut des Menschen oder Tieres stecken. Die Biene stirb nach einem Stich. Bienen sind einjährig. Das bedeutet, das die Königin gegen Ende der Saison (Spätsommer/Herbst) das Nest verlässt. Im nächsten Jahr sucht sich die Königin einen anderen Platz um Ihr Nest zu errichten.

     Wussten Sie, dass ein Bienenstich 10x giftiger ist als der einer Wespe?
 




Die Wespe - Unerwünscht und doch ständig anwesend:


In den meisten Fällen, in denen die Feuerwehr gerufen wird, handelt es sich um Wespennester. Dies hat den Hintergrund, dass Wespen von Süßem angezogen werden und sich in dieser Umgebung wohl fühlen. Gerade Einfamilienhäuser sind so ein beliebter Aufenthaltsort für unsere kleinen Mitbewohner. Die Wespe ist kleiner als die Biene und besitzt keine Behaarung. In der Luft ist sie deutlich wendiger und schneller unterwegs als die Biene oder Hornisse. Genauso wie die Biene und Hornisse besitzt auch die Wespe einen Giftstachel, den sie zur Verteidigung gerne einsetzt. Anders als bei der Biene bleibt der Stachel jedoch nicht in der Haut des Menschen oder Tieres stecken. Die Wespe stirb auch nicht nach einem Stich und kann so mehrmals zustechen. Wespen sind einjährig. Das bedeutet. dass die Königin gegen Ende der Saison (Spätsommer/HErbst) das Nest verlässt. Im nächsten Jahr sucht sich die Königin einen anderen Platz um ihr Nest zu errichten.

     Wussten Sie, dass Wespen Fleisch fressen?         




Die Hornisse - Zurecht gefürchtet?


Die Hornisse wird aufgrund Ihrer deutlich stattlicheren Statur im Vergleich zur Wespe oder Biene häufig als gefährlichstes Insekt ihrer Art angesehen. Trotz Ihrer Größe ist dieses Tiere sehr scheu, überhaupt nicht aggressiv und flüchtet bei der geringsten Beunruhigung. Auch Ihr Gift ist nicht stärker als das einer Biene -  Aufgrund des größeren Stachels werden Stiche jedoch als schmerzhafter empfunden. Die Hornisse stirb wie auch die Wespe nach einem Stich nicht und behält ihren Stachel. Im Vergleich zur Wespe interessiert sich die Hornisse nicht für Süßspeisen. Hornissen sind einjährig. Das bedeutet, dass die Königin gegen Ende der Saison (Spätsommer/Herbst) das Nest verlässt. Im nächsten Jahr sucht sich die Königin einen anderen Platz um ihr Nest zu errichten.

     Wussten Sie, dass Hornissen vom Aussterben bedroht sind? 



Zu Beachten bei einem vorhandenen Nest:


Stellt das Nest eine Gefährdung für Mensch und Tier dar, wie zum Beispiel bei Menschen mit Allergien oder Kindern kontaktieren Sie bitte unsere unten angeführten Kontaktpersonen. Ist keine Gefahr in Verzug kontaktieren Sie bitte einen gewerblichen Fachmann. Erschütterungen sollten im Abstand von zwei bis drei Metern rund um den Nestbereich vermieden werden. Ein Bodennest kann durch einen kleinen Zaun oder sonstige Absicherung im Radius von etwa drei Metern gesichert werden. Die Tiere im Nest nicht stören. Fühlen sich die Tiere bedroht schwärmen Sie aus und verteidigen Ihr Nest. Von Selbstversuchen zur Entfernung des Nestes raten wir ab. Sollten Sie das Nest dennoch selbst entfernen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

     Schnelle Bewegungen vermeiden

     Geeignete Schutzausrüstung verwenden

     Morgens oder Abends arbeiten

     Nicht mit offenem Feuer hantieren



Bei Gefahr in Verzug?


Ein Einsatz der Feuerwehr richtet sich grundsätzlich danach ob Gefahr in Verzug ist. Stellen Nester eine Gefahr für Mensch und Tier dar, wie zum Beispiel bei Menschen mit Allergien, Kindern oder bei sehr großen Nestern steht die Feuerwehr für das Beseitigen dieser Nester zur Verfügung. Bienen und Hornissen stehen unter Naturschutz und werden von den Einsatzkräften umgesiedelt. Bei Wespen wird ein spezielles Gift angewendet, dass zum Tot der Tiere führt. Das Nest wird anschließend unter Schutzbekleidung abgenommen und entsorgt. Bitte geben Sie bei einem Anruf wenn möglich bekannt um was für ein Nest es sich handelt, wie groß dieses Nest ist und wo sich dieses Nest genau befindet. So können sich unsere Einsatzkräfte gut vorbereiten und eventuell erforderliches Spezialgerät mitnehmen. 

 
Unsere Kontaktpersonen:

 BM Sascha Leimer

 +43 (0) 660 6544595

 

 OFM Alexander Balasch

 +43 (0) 650 7272156

  


   Freiwillige Feuerwehr Kappern

   Paul-Hahn-Straße 23, A-4614 Marchtrenk

   +43 (0) 7243 52515

   +43 (0) 7243 52515 24

   info@ff-kappern.at

   www.facebook.com/ffkappern 

 

 

  
 

   Kdt. HBI Sieghard Bauer 

   +43 (0) 664 8142826

   sieghard.bauer@ff-kappern.at 

 

   Kdt.-Stv. OBI Jürgen Heftberger 

   +43 (0) 650 8601583

   juergen.heftberger@ff-kappern.at